Seit mehr als zwei Jahren leben ukrainische Familien in ständiger Furcht davor, einen geliebten Ehemann, Bruder oder Onkel zu verlieren, der für die Freiheit ihres Landes kämpft. Sie leiden unter der ständigen Bedrohung von Bombenangriffen und der Angst vor dem Verlust all dessen, was sie kennen. Ihre Kinder sind durch die häufigen Alarme und für diejenigen in den Kriegsgebieten auch durch Raketen und Drohnen traumatisiert.

Wir alle leben in der friedlichen Europäischen Union. Sicherlich läuft nicht alles perfekt, aber wir können ohne die ständige Angst, dass eine Rakete unsere Familie oder unser Zuhause treffen könnte, leben.

Kürzlich habe ich eine Woche in der Ukraine verbracht, um die Familien in Bucha, Irpin, Hostomel und Horenka zu besuchen, die dank der Großzügigkeit unserer Patinnen und Paten durch die Partnerschaft mit Save Ukraine Hilfe erhalten. Seit fast zwei Jahren unterstützen wir 30 Kinder, die entweder einen Vater oder einen Bruder verloren haben und die meisten von ihnen haben ihre Häuser durch die Bombardierungen im März 2022 eingebüßt.

Die Situation dieser Familien hat sich leider nicht verbessert. Die meisten von ihnen leben in Containern neben den Ruinen ihrer einstigen Häuser. Einige haben zaghaft mit dem Wiederaufbau begonnen, aber es fehlen ihnen die finanziellen Mittel dazu. Der Staat hat sie immer noch im Stich gelassen, und sie warten ohne großen Optimismus auf Unterstützung.

OPFER DES KRIEGES KIRILO ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT Der kleine Kirilo verlor seinen Vater vor zwei Jahren, als dieser von den Russen ermordet wurde, als er mitten im Stadtzentrum unterwegs war. DARIA ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT Als ich die kleine Daria traf, erzählte sie mir, dass sie am nächsten Tag Geburtstag haben würde. Ich fragte sie, was sie sich zum Geburtstag wünschen würde. Ihre Antwort ließ mein Herz bluten: „Ich wünsche mir, dass mein Vater aus dem Krieg zurückkehrt.“ POLINA UND TIMOFII ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT Die Geschwister Polina und Timofii sind immer noch im Unklaren darüber, dass ihr Vater zur Armee eingezogen wurde und sie bald verlassen muss. Die Mutter, voller Angst, hat bisher nicht den Mut gefunden, es ihnen zu sagen. OKSANA ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT Und da ist auch Oksana, eine 86-jährige Babuschka. Ihr Haus, in dem sie seit über 60 Jahren lebte, wurde bombardiert. Sie weigerte sich, evakuiert zu werden, denn ihr Leben besteht aus ihrem Stück Land, ihrem Garten mit Blumen wie IrisS und Rosen, die in den Ruinen wachsen, und ihrem Gemüsegarten. Oksana lebt von einer bescheidenen Rente von 70 Euro im Monat. kleine herzen unterstützt sie dabei, ein menschenwürdiges Leben zu führen. OLEKSANDRA UND MARIA ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT Die Bombenangriffe und die wiederholten Alarme haben die Schwestern Oleksandra und Maria psychisch schwer getroffen. Sie haben sich in sich selbst zurückgezogen. ANYA UND VERONIKA ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT Das Haus von Anya und Veronika wurde völlig zerstört. Die beiden kleinen Mädchen und ihre Mutter leben bei ihrer Großmutter unter schwierigen Bedingungen.

So viel Leid und Tränen wurden vergossen!

Kein Mensch hat das Recht, Leben zu nehmen, zu zerstören und Schmerz zu verursachen. Niemand!

Ich danke von ganzem Herzen allen Patinnen und Paten, die diese Kinder unterstützen. Einige von ihnen haben Kontakt zur Familie ihres Patenkindes, was sehr wertvoll ist, da sich die Familie dadurch weniger allein fühlt.

Vielen Dank an Sie alle!

 

Bitte helfen Sie uns dabei, diesen Familien zu helfen! Lassen Sie uns gemeinsam ein Lichtstrahl in diesem Meer von Tränen sein!